Definition:

Metadaten sind strukturierte Daten, die Informationen über eine Ressource, wie Webdokumente, Videos oder Bilder, beinhalten. Durch Metadaten werden diese mit zusätzlichen Daten beschrieben, sodass sie dann von Bibliothekssystemen oder Suchmaschinen besser und schneller gefunden werden können.

Die Metadaten einer Website bestimmen, wie diese Website bei Google rankt und wie erfolgreich sie ist. Dabei beeinflusst vor allem der Inhalt des Title-Metatag die Relevanzeinschätzung der Suchmaschinen. Die Meta-Description ist jedoch kein Rankingfaktor und die dort enthaltenen Keywords wirken sich nicht auf die SERPs aus. Ist jedoch die Suchanfrage und die Meta-Description deckungsgleich, so ist auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Person drauf klickt. Eine gute Meta-Description beeinflusst also die CTR.

Metadaten haben die Fähigkeit auch über Systemgrenzen hinweg austauschbar zu sein. Das nennt man Interoperabilität. Dabei müssen jedoch einige Standards eingehalten werden, die unterschiedliche Aspekte umfassen - Semantik, Datenmodell und Syntax.

Diese Aspekte bauen aufeinander auf, sind aber nicht voneinander abhängig. Man nennt dies auch Schichtenmodell. Das richtige Zusammenspiel dieser Elemente gewährt die Interoperabilität von Metadaten.