Definition:

Geotargeting ist ein Teilgebiet des Zielgruppen-Targetings mit dem Ziel, Kundengruppen geografisch zu lokalisieren. Dabei wird die IP-Adresse oder bei Erlaubnis auch das Gps des Users benutzt, um diesen zu orten. Webinhalte, die auf die Bedürfnisse des Users zugeschnitten sind, werden von diesen meist als relevanter bewertet. Der Standort des Nutzers gibt meist Auskunft über die bevorzugte Sprache, soziokulturelle Besonderheiten und rechtliche Rahmenbedingungen die besonders hilfreich bei standortbezogener Werbung und Services sind.

Standortbezogene Werbung wird nur an User aus einer bestimmten Region ausgespielt.

Standortbezogene Services werden den Usern eines bestimmten Services oder einer Smartphone-App nur Unternehmen, Restaurants, etc. im Umkreis ihres aktuellen Standorts vorgeschlagen. Durch die starke Nutzung des Smartphones gewinnen diese immer mehr an Bedeutung.

Weitere Anwendungsfelder des Geotargeting sind:

Probleme mit dem Geotargeting gibt es dann, wenn der User nicht geortet werden möchte, da einige technische Verfahren, wie die GPS-Ortung, ein explizites Einverständnis des Users vorraussetzen. IP-Targeting ist theoretisch auch ohne Nutzerzustimmung möglich, jedoch ist das noch sehr ungenau und kann ein Verstoß des Datenschutzgesetz darstellen.