Mensch gegen Maschine - Wer leistet mehr? 3 Monaten ago

Der Kampf Mensch gegen Maschine ist nicht nur in Filmreihen wie Terminator präsent, sondern auch in unserem alltäglichen Leben angekommen. Maschinen und Roboter ersetzen Mitarbeiter in Fabriken und Lagern. Software automatisiert Arbeitsprozesse und verändert den Büroalltag. Künstliche Intelligenz ist ebenso auf dem Vormarsch und ersetzt Stück für Stück die Leistung des menschlichen Gehirns. In diesem Beitrag möchten wir die Grenzen von “Maschinen” im Vergleich zur menschlichen Leistungsfähigkeit ziehen.

Die Welt im stetigen Wandel

Auch wenn es zum Teil schwer einzugestehen ist – Maschinen, Roboter und Software sind häufig in der Lage Arbeitsaufträge genauer, schneller und mit weniger Fehlern als Ihre menschlichen Gegenüber zu erledigen. Letztendlich haben wir Menschen Maschinen entwickelt um uns den Arbeitsalltag zu erleichtern. Dies führt allerdings immer häufiger dazu, dass wir “nur” noch für die Kontrolle und Steuerung dieser Maschinen verantwortlich sind. Wir sind deshalb häufig nur noch Zuschauer auf unserem einstigen Spielfeld.

Skepsis in Richtung von Innovation

Wir in Deutschland stehen Innovationen häufig skeptisch gegenüber! Neue Technologien werden erst dann ernst genommen wenn sie bereits eine gewisse Marktreife und Akzeptanz erreicht haben. Aus diesem Grund hängt Deutschland auch der Digitalisierung hinterher. Wir ruhen uns auf der einen Seite auf den in der Vergangenheit erzielten Erfolge aus, verstehen auf der anderen Seite aber auch nicht wie man in einer digitalen Welt innovativ ist.

Letztendlich ist die digitale Dominanz der GAFA-Konzerne hausgemacht. Die entscheidenden Schritte wurden von wenigen “Schwergewichten” vollzogen. Ebenso wurde die notwendige Infrastruktur um mitzuhalten, entweder zu spät oder bis heute nicht zur Verfügung gestellt. Auch wenn man die digitale Transformation von Industrien wie der Automobil Branche ins Auge fast, mussten erst Firmen wie Tesla, die keine Geschichte im Autobau hatten, den Innovationsdruck auf etablierte Firmen soweit erhöhen, dass hier Bewegung entstand.

Endlose Beispiele könnten hier aufgeführt werden, wie intelligente Anbieter z.B. Huawei aus China, die beim Netzausbau auf 5G eine entscheidende Rollen einnehmen sollen. Langfristig wird dadurch die deutsche Wettbewerbsfähigkeit allerdings nicht gefördert. Diese Beispiele sind Symptome einer grundlegenden Skepsis und innovations-gehemmten Kultur, die auch die Gefahren von technologischem Fortschritt rund um das Thema Mensch gegen Maschine mit sich bringen.

Eigene Erfahrungen aus der Praxis

Nachdem wir als Beast.bi im Bereich Marketing Automation tätig sind, stehen wir natürlich dafür ein, dass intelligente Software Lösungen nervige Standardaufgaben auf ein Minimum reduzieren sollten. Unsere Erfahrungen in der Vermittlung dieser Werte sind allerdings überraschend positiv und zugleich spannend zu beobachten. Bei mittlerweile über 1.000 Gesprächen mit Kunden oder potenziellen Kunden konnten wir so gut wie nie feststellen, dass unsere Ideen und Lösungen von automatisieren Standardaufgaben und Prozessen negativ bewertet wurden.

Vielmehr war auffällig, dass diese Themen mit positiver Verwunderung und Neugier aufgenommen wurde. Ganz im Stil: “Ach so etwas geht, das wäre ja super!”. Die Schwierigkeit, vor der viele Firmen stehen, ist eher neue technischen Lösungen in Ihre Organisation zu integrieren und wirklich Veränderung voranzutreiben. “Gesunde” Skepsis gepaart mit schwerfälligen Organisationen führen sowohl auf Micro-, als auch auf Makrolevel zu langsamer Innovationsgeschwindigkeit.

Stärken und Schwächen von “Maschinen”

Stärken

Auf den Punkt gebracht sind Maschinen den Menschen bei repetitiven Aufgaben weit überlegen. Ohne auf die Möglichkeiten von KI einzugehen, sind Software Lösungen dann besonders gut wenn es einen klaren logischen Rahmen gibt in dem effizient “gearbeitet” werden muss.

Anhand eines einfachen Beispiels wird dies besonders klar:

Wenn ein Mensch 100.000 Dokumente aus Papier nach einem bestimmten Wort durchsuchen müsste, wäre dies durchaus möglich, allerdings langsam und extrem mühsam. Ebenso wäre die Wahrscheinlichkeit von Fehlern relativ hoch. Software im Vergleich kann genau bei diesen Aufgaben glänzen!

Genau aus diesem Grund sind Software, Maschinen und Roboter zum jetzigen Stand der Technik ideal um Standardaufgaben zu erledigen. Klar definierte Grenzen ermöglichen die hohe Effizienz. Niemand würde bezweifeln, dass man mit einem Bagger ein großes Loch leichter ausheben kann, als ein Mensch nur mit seinen Händen ausgerüstet. Wenn es allerdings darum geht ein Erdloch möglichst genau und präzise aus zu graben wären allerdings Werkzeuge wie Schaufeln zu bevorzugen. Hier sind heutzutage auch die Grenzen von Software und Maschinen.

Schwächen

Maschinen in unserem Schaufel Beispiel sind normalerweise so konzeptioniert, dass sie einige wenige Aufgaben extrem gut ausführen können. Allerdings bei Abweichung von den Normen “versagen”. Menschen sind genau hier gut, wenn es darum geht kreativ zu sein und zu improvisieren. Für viele kommt es mit Verwunderung dass Software momentan nur abgesteckte Aufgaben erledigen kann.

Allerdings war dies von Beginn der Menschheit so. Maschinen wurden entwickelt um einzelne Aufgaben leichter oder besser zu erledigen. Zum Beispiel konnte ein Hammer die Faust ersetzen. Oder ein Löffel die Hände beim Essen. Umso komplexer die Aufgaben wurden, umso komplexer wurden unsere Werkzeuge. Somit entwickelten wir unsere “Helfer” von Werkzeugen zu Maschinen bis hin zu Robotern, welche vor allem die physischen Aufgaben erledigen bzw. Hilfestellungen für den Menschen bieten.

Ebenso übernahm Software stückweise Aufgaben des menschlichen Gehirns. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass Software besonders gut darin ist Standardaufgaben zu erledigen und nicht komplexe Strategien zu entwickeln. In genau diesen Punkte besitzt der Mensch heute noch die Oberhand.

Werden wir überholt?

Die Frage die sich unausweichlich stellt: “Werden wir irgendwann von einer künstlichen Intelligenz übertroffen, im schlimmsten Fall überflüssig gemacht?” Die einfache Antwort: “Gut möglich”. In der Vergangenheit schränkten wir über Regeln oder das Beschränken auf einzelne Teilbereiche die Fähigkeiten von Maschinen ein. Bei einer verknüpften Künstlichen Intelligenz mit eigenem Bewusstsein könnte dies allerdings schwer werden. Ohne hier Weltuntergangsstimmung betrieben zu wollen gibt es reale Gefahren von Technik denen wir uns stellen müssen. Technischer Fortschritt ohne Regeln führte auch schon in der Vergangenheit zu vielen Opfern.

Entsprechend entscheidet an diesem Punkt die Frage, ob wir es schaffen Regeln für den technischen Fortschritt festzulegen und einzuhalten. Ebenso ob wir wirklich in der Lage sind echtes Bewusstsein zu erschaffen. Entsprechend wird die Zukunft zeigen ob technischer Fortschritt uns in eine neues Utopia oder in die Auslöschung führt .

Zusammengefasst:

Maschinen sind besonders gut darin Standardaufgaben und sich wiederholende Aufgaben zu lösen. Menschen hingegen bei komplexen und vernetzen Aufgaben, die kreative Lösungswege voraussetzen. Im Kampf Mensch gegen Maschinen wird sich zeigen ob die menschliche Schaffenskraft Regeln etablieren kann um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Wenn Sie mehr über diese Themen oder im Allgemeinen über den Bereich Marketing Automation wissen wollen, vereinbaren Sie einfach einen kostenlosen Termin mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

No Replies on Mensch gegen Maschine – Wer leistet mehr?

Commenting is Disabled on Mensch gegen Maschine – Wer leistet mehr?

Bitnami